Eine ertragreiche, mittelfrühe, bienenbestäubte Hybride mit partieller Parthenokarpie. Von der Keimung bis zur ersten Ernte vergehen 47-52 Tage.
Die Pflanzen weisen überwiegend weibliche Blüten auf und bilden 1-3 Fruchtansätze pro Knoten. Die Gurken sind weißstachelig, wiegen 90-100 g, sind fest und ohne Hohlräume.
Saftig und knackig, mit ausgezeichnetem Geschmack. Perfekt zum Einsalzen, Marinieren und Einmachen geeignet. Die Hybride ist resistent gegen Cladosporium und Mehltau.
Empfohlen für Folientunnel und Freiland. Ertrag: 10-11 kg/m2.
Agrotechnik.
Aussaat in ein Loch zu 2-3 Stück in 2-3 cm Tiefe. In der Phase von 2-3 echten Blättern werden die Sämlinge ausgedünnt, sodass 1-2 starke Pflanzen verbleiben. Eine Anzucht über Setzlinge ist möglich (15-20 Tage alte Setzlinge werden nach der Frostgefahr ins Freiland gepflanzt).
Gurke am Netz.
Von Natur aus ist die Gurke eine Liane. Sie liebt Platz und Sonne. In der Regel bauen Gurkenzüchter ein spezielles Spalier aus Bindfaden oder Draht, an dem die Gurkenranken emporklettern. Andere schlagen einfach Pfähle zwischen die Gurkenpflanzen in die Erde, an denen sich die Pflanzen im Laufe ihres Wachstums festhalten. Tut man dies alles nicht, legen sich die Ranken beim Wachsen übereinander und verheddern sich. Die Ernte und Pflege solcher Pflanzen ist oft sehr erschwert. In letzter Zeit haben viele Gärtner einen einfachen und originellen Ausweg gefunden, um sowohl für die Pflanze als auch für sich selbst komfortable Bedingungen zu schaffen. Dazu wird entlang der Gurkenreihen vertikal an Pfählen ein Nylon- (ähnlich einem Volleyballnetz) oder Drahtnetz gespannt. Wenn die Pflanzen wachsen, klammern sie sich mit ihren Ranken an die Maschen des Netzes und bilden so einen grünen, vertikalen Teppich. Gleichzeitig erhalten alle Blätter der Pflanzen ausreichend Licht, werden gut belüftet und seltener von Mehltau befallen. Und das Wichtigste: Bei der Ernte der Früchte brechen die Ranken nicht. Die Früchte lassen sich leicht und bequem ernten, und der Ertrag ist um ein Vielfaches höher als bei der üblichen bodennahen Anordnung. Pflanzen am Netz tragen 2-3 Wochen länger Früchte, was ebenfalls von großer Bedeutung ist.
Wussten Sie schon, dass... in temporären Folientunneln Gurken ohne Formgebung (Schnitt) angebaut werden. Gurkenranken dürfen nicht umgedreht und von einem Ort zum anderen verlegt werden — dies verringert den Ertrag. Dies gilt für alle Gurkensorten und -hybriden. Neben der Einhaltung agrotechnischer Maßnahmen beim Gurkenanbau ist für die Erzielung hoher Erträge die richtige Sortenwahl unerlässlich.

